Junggesellenabschied und Bräuche aus aller Welt 2 – von A bis Z

Junggesellenabschied und Brauch in England:

In England gibt es einen langwierigen Brauch. Früher war es Brauch, dass die Braut nach der Hochzeit für einen ganzen Monat Honigwein trinken musste. Der Honigwein soll die Fruchtbarkeit der Frau steigern, um den Kindersegen zu fördern. Zudem wird das Brautpaar nicht mit den üblichen Reis beworfen, sondern mit Gerste. Die Gerste steht im Gegensatz zum Reis nicht für Fruchtbarkeit, sondern für Glück.

Junggesellenabschied und Brauch in Finnland:

In Finnland spielen die Mittsommernächte eine wesentliche Rolle beim Heiraten. Die Mittsommernächte im Juni sind Feierlichkeiten zur Sommersonnenwende. An diesen Nächten wird es kaum dunkel und es kann lange gefeiert werden, was von vielen Brautpaaren ausgenutzt wird.

Junggesellenabschied und Brauch in Frankreich:

In Frankreich ist das Versteigern des Strumpfbandes der Braut sehr beliebt. Bei diesem Spiel geht es darum, dass sich die weiblichen Gäste und die männlichen Gäste gegeneinander ausboten. Die Braut muss ihr Brautkleid nach oben raffen, sodass die Herren das Strumpfband erblicken und dafür bieten die Männer Geld. Umso mehr Geld geboten wird, um so höher wird das Kleid gehoben. Jedoch bieten die weiblichen Gäste dagegen, sodass das Kleid gar nicht den Einblick auf das Strumpfband gibt. Die Braut muss dann das Brautkleid wieder absenken. Letztendlich gewinnt das Geschlecht, welches das letzte Gebot abgegeben hat und das Strumpfband zum Vorschein kommt. Die Gewinnerpartei hat dann die Strumpfbandversteigerung gewonnen und darf sich damit brüsten.

 

 

Quelle: hochzeit.ring-paare.de/rund-um-die-hochzeit/braeuche-aus-aller-welt